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Využitie CBCT v detskej traumatológii — prvá odborná prezentácia na Slovensku

5 Min. Lesezeit

Der Einsatz von CBCT-Geräten in der Traumatologie wurde der slowakischen medizinischen Öffentlichkeit erstmals offiziell auf dem 11. Kongress mit internationaler Beteiligung „Trauma im Kindesalter“ Ende Juni 2026 in der X-BIONIC Sphere Šamorín vorgestellt.

Der fachliche Vortrag, der vom Team der Spezialisten von MediRad (V. Neuschl und A. Uhrinová) getragen wurde, stieß bei den anwesenden Kindertraumatologen und Chirurgen auf positive Resonanz. Konkrete Praxisbeispiele und der direkte Vergleich der Details der Aufnahmen bei minimaler Strahlenbelastung bestätigten, dass die slowakische Kindertraumatologie ein neues und gerechtfertigtes diagnostisches Werkzeug in der Hand hält.

Was ist CBCT und wie unterscheidet es sich von der klassischen CT?
Wenn Sie jemals eine detaillierte 3D-Scans der Zähne bei einem Kieferorthopäden durchgeführt haben, sind Sie wahrscheinlich bereits mit CBCT in Berührung gekommen. Lange Zeit wurde diese Technologie (Computertomographie mit konischem Strahl) fast ausschließlich in der Zahnheilkunde eingesetzt. Die neueste Generation von Geräten hat jedoch die Grenzen verschoben und kann heute blitzschnell jeden Teil des menschlichen Körpers abbilden – vom Ellbogen und Handgelenk bis hin zu Knöcheln oder der Wirbelsäule.

Der Hauptunterschied zur klassischen „großen“ CT (sog. MSCT) liegt in der Art und Weise, wie die Strahlung durch den Körper geht:

Klassische CT sendt einen schmalen, fächerförmigen Strahl aus, der spiralförmig um den Körper des Patienten kreist und Schicht für Schicht scannt.

CBCT verwendet einen konischen Strahl. Das Gerät führt nur eine einzige Rotation um die verletzte Stelle durch und erfasst so sofort das gesamte dreidimensionale Volumen des betroffenen Bereichs.

Warum CBCT die ideale Wahl für Kinder ist
Wenn bei einem kindlichen Patienten eine CT-Untersuchung des Bewegungsapparats indiziert ist, ist CBCT definitiv die bessere Wahl. Der kindliche Organismus ist gegenüber ionisierender Strahlung äußerst empfindlich. Zellen in der Wachstums- und Teilungsphase reagieren sensitiver auf Strahlung als bei Erwachsenen, und das Risiko zukünftiger gesundheitlicher Komplikationen steigt mit sinkendem Alter des Kindes streng an. Ärzte wenden daher stets das ALARA-Prinzip an (As Low As Reasonably Achievable) – also die niedrigstmögliche Strahlendosis, die für die Diagnose erforderlich ist, zu verwenden.

CBCT bietet im Vergleich zur klassischen CT drei wesentliche Vorteile

Strahlenbelastung unter strenger Kontrolle
Der Wechsel von einer klassischen CT-Untersuchung zu einer modernen CBCT bedeutet für das kindliche Patienten eine drastische Reduzierung der Strahlendosis. Während eine klassische CT beim Gelenkscan eine um ein Vielfaches höhere Dosis abgeben kann als ein normales Röntgen, bewegt sich CBCT auf Werten, die nur leicht über dem Niveau eines Standard-Röntgenbildes liegen. Der Arzt erhält dabei anstelle eines flachen 2D-Bildes ein vollständiges 3D-Modell.

Extremer Detailreichtum zur Aufdeckung „versteckter“ Frakturen
Kindliche Knochen sind spezifisch – sie enthalten Wachstumsfugen, und bei Verletzungen kommt es häufig zu sog. okkulten (versteckten) Frakturen oder zum Abreißen kleiner Knochenfortsätze (Avulsionen). CBCT verfügt über eine enorme räumliche Auflösung (im Bereich von Hundertstelmillimetern). Dadurch kann der Orthopäde oder Traumatologe auch die feinsten Mikrorisse in der Knochenstruktur erkennen, die ein normales Röntgen übersehen würde.

Keine Bildbeeinträchtigungen durch Metalle
Wenn das Kind bereits chirurgische Schrauben, Drähte oder Schienen aus früheren Operationen im Knochen hat, erzeugt eine klassische CT-Untersuchung um diese herum Artefakte (das Bild ist in der Nähe des Metalls „verwischt“ und gestört). Die CBCT-Technologie kann diese Metallartefakte auf ein Minimum reduzieren. Der Arzt kann so genau kontrollieren, ob sich der Knochen unter dem Implantat korrekt erholt.

Praktischer Einsatz bei kindlichen Verletzungen
In der Kindertraumatologie sollte CBCT bei komplexen Verletzungen der Extremitäten indiziert sein, wenn die Anatomie der Verletzung vor der geplanten Operation oder bei Kontrollen danach genau bekannt sein muss. Typische Beispiele sind:

Verletzungen von Ellbogen und Handgelenk:
Sehr häufig bei Kindern nach Stürzen vom Fahrrad, Roller oder Klettergeräten. Die korrekte Beurteilung von Frakturen im Bereich des Ellbogengelenks ist entscheidend für die Erhaltung der vollen Beweglichkeit der Hand in der Zukunft.

Verletzungen von Knien und Knöcheln bei jungen Sportlern:
Bei plötzlichen Drehungen und Distorsionen kommt es zu Schäden an den Wachstumsfugen, was ohne rechtzeitige Diagnose das weitere Wachstum der Extremität beeinflussen kann.

Fazit
Die erste fachliche Präsentation der Nutzung von CBCT in der Kindertraumatologie in der Slowakei hat das wachsende Interesse an dieser Technologie bestätigt. Die hohe räumliche Auflösung in Kombination mit der niedrigen Strahlenbelastung stellt einen erheblichen Beitrag zur Diagnose von Kinderunfällen dar und erweitert die Möglichkeiten der bildgebenden Verfahren in der täglichen klinischen Praxis.

Das Team von MediRad wird den fachlichen Diskurs über die Nutzung von CBCT weiterhin unterstützen und dessen Verfügbarkeit für überweisende Ärzte und Patienten ausbauen. https://www.medirad.sk/vysetrenia/#cat-cbct-3d-skelet