Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse ist ein bildgebendes Verfahren, das Form und Struktur der Drüse zeigt sowie Knoten, Zysten oder entzündliche Veränderungen aufdeckt. Patienten nennen dies auch Sono-Schilddrüse. In Medirad in Bratislava führen wir die Untersuchung mit einer hochauflösenden linearen Sonde durch, ideal für Strukturen direkt unter der Haut, und genau dort liegt die Schilddrüse.

Was der Arzt auf dem Bild bewertet

Der Arzt prüft Größe und Struktur beider Lappen sowie das Vorhandensein von Herden. Bei einem Knoten interessieren ihn vor allem Größe, Begrenzung, innere Struktur und Durchblutung, also Merkmale, die über das weitere Vorgehen entscheiden. Zudem beschreibt er entzündliche Gewebeveränderungen und die umliegenden Halslymphknoten.

Was der Ultraschall nicht zeigt

Der Ultraschall bildet die Struktur der Drüse ab, nicht ihre Funktion. Ob sie zu wenig oder zu viel arbeitet, zeigen Hormonblutwerte. Beide Untersuchungen ergänzen sich daher, und Endokrinologen werten sie gemeinsam aus.

Auch bei einem Knoten kann der Ultraschall nicht mit Sicherheit sagen, welches Gewebe ihn bildet. Er beschreibt Merkmale, die entscheiden, ob eine Beobachtung genügt oder die Art des Herdes durch eine gezielte Feinnadelpunktion überprüft werden muss.

Wann ist eine USG-Untersuchung der weichen Halsgewebe sinnvoll?

Diese Untersuchung ist auf die Schilddrüse fokussiert. Wenn auch andere weiche Halsstrukturen, Speicheldrüsen oder regionale Lymphknoten beurteilt werden müssen, gibt es dafür eine separate Untersuchung. Welche davon nötig ist, bestimmt der überweisende Arzt.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Keine besondere Vorbereitung erforderlich. Schmuck im Nackenbereich entfernen.

Was Sie mitbringen sollen

Überweisung vom Endokrinologen, Versicherungskarte, Hormonergebnisse.