Die Bauchultraschalluntersuchung ist eine sonografische Beurteilung der Organe im Bauchraum. Dabei bewertet der Arzt Leber, Gallenblase und Gallenwege, Pankreas, Nieren, Milz, retroperitoneale Lymphknoten, die Aorta sowie das kleine Becken. Patienten nennen dies oft „Bauchsono“. In Medirad in Bratislava führen wir diese Untersuchung mit einer konvexen Sonde durch, die ein weiteres Sichtfeld bietet und tiefere Organe besser darstellt.
Warum nüchtern erscheinen
Schallwellen können nicht durch Gas hindurchtreten; sie werden daran reflektiert, bevor sie die Organe erreichen. Daher verdeckt das mit Gas gefüllte Darmgewebe dem Arzt die Sicht, insbesondere auf das Pankreas und den Bereich dahinter.
Das Fasten hat noch einen weiteren Grund: Die Gallenblase ist zwischen den Mahlzeiten mit Galle gefüllt und gestreckt, sodass sich darin Steine sowie Wandveränderungen gut erkennen lassen. Nach einer Mahlzeit zieht sie sich zusammen und kann nicht mehr beurteilt werden.
Was die Bildqualität beeinflusst
Neben Darmgasen verschlechtert auch eine dickere Schicht des subkutanen Fettes das Bild, da der Schall dadurch schwerer hindurchdringt. Bei einigen Patienten lassen sich daher bestimmte Bereiche, insbesondere das Pankreas, nur teilweise darstellen. Der Arzt vermerkt dies im Befund.
Was nach dem Ultraschall folgt
Die Bauchultraschalluntersuchung ist die Methode der ersten Wahl. Sie zeigt auf, ob etwas Auffälliges vorliegt und wo gesucht werden muss. Falls eine genauere Beurteilung des Befundes erforderlich ist, schließt sich eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) an, die der Arzt entsprechend den Ultraschallbefunden indiziert.